Ihr Schlank-Guide

Die besten 10 Diäten im Check

Wir haben die zehn erfolgreichsten Diäten einem Check unterzogen und verraten im Test, welche die optimalste für Sie ist.

Ein einziges Erfolgskonzept für alle, wenn es ums Abnehmen geht – das gibt es leider nicht. Denn bei jeder Diät müssen die individuellen Vorlieben, Gelüste, Lebensgewohnheiten und die gesundheitliche Ausgangssituation berücksichtigt werden. Denn nur, wenn sich ein Ernährungskonzept ohne großen Aufwand und ohne gravierende Abstriche in den Alltag integrieren lässt und mit dem jeweiligen Lifestyle kompatibel ist, werden sich Erfolge einstellen.

So finden Sie Ihre Diät

Wir stellen Ihnen auf diesen Seiten die zehn erfolgreichsten Diäten aller Zeiten vor – allesamt langfristigere Ernährungskonzepte, die vielseitig und abwechslungsreich sind. So wird der Körper trotz Kalorien- und Mengenreduktion optimal mit Nährstoffen versorgt – sprich die Nährstoffaufnahme wird durch hochwertige Lebensmittel optimiert. Das sättigt, Gelüste werden gezügelt und der Jo-Jo-Effekt stellt sich erst gar nicht ein. Jetzt kommt es nur noch darauf an, welcher Diät-Typ Sie sind. Können Sie ohne etwas im Magen nicht schlafen? Schlagen Ihnen Diäten normalerweise auf den Magen – sprich, sind Sie vielleicht übersäuert? Haben Sie wenig Zeit, sich frische Mahlzeiten zuzubereiten? Lieben Sie es lieber pflanzlich? Oder sind Sie ein leidenschaftlicher Fleischfresser? Wie auch immer, Sie werden bei uns das passende Ernährungskonzept für sich finden ...   

  • Basendiät: Entsäuern killt Fett

Was dahintersteckt: Ein ausgewogener Säure-Basen-Haushalt (20 Prozent Säuren, 80 Basen) ist essenziell, um den Stoffwechsel reibungslos ablaufen zu lassen. Sind wir zu sauer, wird der Metabolismus träge. Säuren blockieren die Nährstoffversorgung der Zellen (macht hungrig), den Abbau von Fett und Kohlenhydraten (macht dick). Säuren, die der Körper nicht mehr ausscheiden kann, werden zudem im Körper zwischengelagert – z. B. im Bindegewebe, wodurch Orangenhaut entsteht. Eine basische Ernährung, bestehend aus viel Gemüse und Obst (wie Zitronen, Kräuter und Sprossen), hilft schonend, den Fettstoffwechsel so gut wie möglich in Gang zu bringen.

Geeignet für: Gesundheitsbewusste, denen eine klassische Diät häufig auf den Magen schlägt.  


Rezepttipp: Fenchel-Erdäpfel-Lunch

Zutaten: 2–3 Erdäpfel, 1 Fenchelknolle, 3 Cocktailtomaten, 1 Zwiebel, Kräuter ­
(z. B.) Petersilie.

Zubereitung: Erdäpfel und Fenchel garen, Zwiebel und Tomaten in einer Pfanne anbraten, Erdäpfel und Fenchel beigeben, mit Kräutern verfeinern.

  • Schlank im Schlaf: Mit dem Dinner die Verbrennung zünden


Was dahintersteckt: Diese Diät wird auch als Insulin-Trennkost bezeichnet. Der Trick: Morgens dürfen viele Kohlenhydrate verzehrt werden. Mittags wird ausgewogen nach Gusto geluncht. Dafür wird abends (es sollte so früh wie möglich gegessen werden) so kohlenhydratarm und proteinreich wie möglich gegessen (s. Rezepttipp). Dies hält die Insulinausschüttung niedrig. Die in Proteinen enthaltenen Aminosäuren kurbeln zusätzlich die Verbrennung an und helfen (wichtig für sportliche Menschen) bei der Muskelregeneration.

Geeignet für: Sportler und generell Menschen, die sich viel mit Ernährung beschäftigen, sich nicht vor Regeln scheuen. Top: Sie müssen abends nicht hungrig zu Bett gehen.

Rezepttipp: Hüttenkäse

Zutaten: 150 g Gervais Hüttenkäse, 15 g Kürbiskerne (geröstet), 30 g Karotten,
20 g Sonnenblumenkerne, 3 Scheiben Gurke, 1 Radieschen, 1 Portion Kräutersalz

Zubereitung: Gemüse in  Streifen schneiden. Kürbiskerne und Sonnenblumenkern in den Frischkäse untermengen.

  • Weight Watchers: Geführtes Abnehmen

Was dahintersteckt: Eine Mitgliedschaft in einer Livegruppe oder online ist Basis des Konzepts. Gearbeitet wird mit "SmartPoints". Sie berücksichtigen den Kaloriengehalt und die Nährwerte eines Lebensmittels. Teilnehmer werden so zu einem langfristig gesünderen Essverhalten angeleitet.  

Geeignet für: Diät-Einsteiger und Menschen, die durch eine enge Mitgliedschaft und viele Tools motiviert werden.

Rezepttipp: Marillen-Porridge

Zutaten: 1 kleiner Apfel, 150 ml Mandeldrink oder fettarme Milch, 5 EL zarte Haferflocken, 1 TL Vanillezucker, 1 TL Zimtpulver, 3 Aprikosen, 1 TL gehackte Mandeln

Zubereitung: Apfel raspeln, Mandeldrink mit Haferflocken, Apfelraspeln, Vanillezucker mischen und ca. 1 Min. in der Mikrowelle (800 Watt) quellen lassen. Porridge mit Zimt verfeinern. Marillen schneiden und mit den Mandeln toppen.

  • 45:2-Diät: Intermittierendes Fasten

Was dahintersteckt: An zwei beliebigen Tagen wird gefastet (max. 500 Kalorien/Tag, s. Rezepttipp u.), an den restlichen fünf darf normal gegessen werden. Die Pausen sorgen im Stoffwechsel für positive Impulse, die Regenerationsprozesse werden angeregt, die Fettverbrennung erhöht, Depots geleert, der Magen verkleinert sich, der Appetit wird gedrosselt, die Insulinempfindlichkeit erhöht.  

Geeignet für: sehr disziplinierte Menschen, denen es leicht fällt, anstatt immer nur wenig auch mal gar nichts zu essen.


Rezepttipp: Fasten-Speise

Zutaten: 200 g Brokkoliröschen, 1 EL Reisessig, 1 TL Sojasoße, Pfeffer, 1 TL Sesamsamen

Zubereitung: Röschen putzen. In einem Topf mit Wasser 7 Min. dämpfen, abschrecken. Röschen abgießen und abtropfen lassen. Reisessig mit Sojasoße und Pfeffer verrühren und den Brokkoli damit beträufeln. Mit Sesamsamen bestreuen.

  • 16:8-Dät: Intermittierendes Fasten

Was dahintersteckt: Bei dieser Variante wird Fasten in den Tagesablauf integriert. In einem Zeitfenster von acht Stunden wird gegessen, die restlichen 16 gefastet. Die Fettverbrennung läuft so optimaler. Der Körper hat Zeit, sich zu regenerieren und Zugeführtes zu verwerten. Zudem ist die zugeführte Kalorienmenge so automatisch geringer. Tipp: Spät und nährstoffreich zu Mittag essen (s. Rezepttipp) und das Dinner ausfallen lassen.

Geeignet für: Menschen, die Diät-Pläne nicht mögen, die gut ohne Frühstück oder Abendessen auskommen und Essensverzicht genießen können.

Rezepttipp: Kürbiscremesuppe

Zutaten: 2 Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 500 g Hokkaido-Kürbis, 1 Apfel, 1 EL Rapsöl, 350 ml Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, ­2 EL Haselnuss- oder Mandelmus, frisch geriebener Muskat, ½ Kästchen Kresse, etwas Balsamicoessig

Zubereitung: Zwiebeln, Knoblauch würfeln. Kürbis putzen und zerteilen. Apfel waschen, vierteln, entkernen, würfeln. Rapsöl in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Kürbis und Apfel hinzufügen, mit der Brühe ablöschen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Suppe zugedeckt 20 Min. köcheln lassen. Danach das Nussmus hinzufügen. Suppe pürieren, abschmecken. Mit Kresse und Essig verfeinern.

  • LoGI: Low-Carb-Variante

Was dahintersteckt: LoGI steht für LOw Glycemic and Insulinemic – bedeutet in etwa niedriger Blutzuckerspiegel, geringere Insulinausschüttung. Empfohlen werden proteinreiche Lebensmittel, die eben Folgendes bewirken: eine niedrige glykämische Last aufweisen und den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen. Dazu gehören: Fleisch, Fisch und Milchprodukte sowie Hülsenfrüchte.

Geeignet für:
Menschen, die gern alles essen und bereits gesundheitliche Probleme (hohen Zucker) haben.

Rezepttipp: Vanille-Topfen

Zutaten: 150 g Topfen (20 % Fett i. Tr.), 2 EL Milch, 1 Msp. gem. Bourbonvanille, Beeren

Zubereitung: Topfen mit Milch und Vanille cremig rühren. Mit Beeren anrichten.

  • Paleo: Wie in der Steinzeit

Was dahintersteckt: Der Begriff Paleo bezieht sich auf das Paläolithikum (Altsteinzeit). Gegessen wird "artgerecht". Viel Fleisch und Fisch kommen auf den Teller. Moderne Ernährung (industriell Verarbeitetes, aber auch Brot, Milchprodukte und gepresste Öle) ist tabu.

Geeignet für: Gourmets, die nicht auf Fisch und Fleisch verzichten wollen.

Rezepttipp: Knoblauch-Calamari

Zutaten: 400 g Calamari, 3 Knoblauchzehen, 1 Handvoll frische Kräuter, 1 Prise Salz, Pfeffer, 2 EL Olivenöl

Zubereitung: Calamari auftauen, danach abspülen und trockentupfen. Knoblauch abziehen und hacken. Kräuter waschen und hacken. Öl in der Pfanne erhitzen, Knoblauch dazugeben. Calamari hinzugeben, solange braten, bis das Wasser verdampft ist. Kräuter zu den Calamari in die Pfanne geben und braten.

  • Low Fat: Kalorien sparen

Was dahintersteckt: Alle Lebensmittel, die einen Fettgehalt unter 30 Prozent aufweisen, dürfen verzehrt werden. Da Fett der Nährstoff mit den meisten Kalorien ist, soll so die Zufuhr gedrosselt werden.  

Geeignet für: ambitionierte Mathematiker, denen Fett sparen leichter fällt, als Kohlenhydrate weglassen.

Rezepttipp: Käse-Roggenbrot:
Zutaten: 1 kleine Zwiebel, 1 Harzer Käse (125 g), 1 TL Senf, 3 EL Joghurt (1,5 % Fett), Pfeffer, 2 Roggenbrötchen

Zubereitung: Zwiebeln schälen, in Würfel schneiden. Käse hacken, mit Zwiebel, Senf, Joghurt und Pfeffer vermengen. Käsemischung auf Roggenbrot verteilen.

 

  •  Clean Eating: No-Sugar-Diät


Was dahintersteckt: Es werden ausschließlich hochwertige natürliche – industriell unverarbeitete – Lebensmittel verzehrt. Zucker, Fast Food & Co. sind tabu. Hintergrund: Chemie und Giftstoffe (lagern sich ein) werden vermieden, dafür wird der Körper mit vielen Nährstoffen versorgt. Der Zuckerverzicht ist gut für die Figur und die Gesundheit.

Geeignet für: Menschen, die sich gerne Zeit für ihre Ernährung nehmen und auf Süßes gut verzichten können.

  • Rezepttipp: Zucchini-Quinoa-Mix

Zutaten: 125 g Quinoa-Mix mit Hirse und Buchweizen, Meersalz, 1 Zucchini, ½ Biolimette, 1 haselnussgroßes Stück Ingwer, 1 EL Macadamianüsse, 1 TL Sesamöl, schwarzer Pfeffer, 1 EL Petersilie

Zubereitung: Quinoa-Getreide-Mix garen. Zucchini waschen, putzen, reiben. Limettenschale abreiben, Saft auspressen. Ingwer schälen. Nüsse hacken. Zwei Drittel der Quinoa in einen Topf geben. Zucchiniraspeln, Limettenschale und -saft unterheben. Ingwer dazupressen. Mit Öl, Salz, Pfeffer, abschmecken. Petersilie hacken und mit den Nüssen toppen.

  • High Carb Vegan: Superfood-Ernährung

Was dahintersteckt: Das ist der Gegenentwurf zu Paleo. Das Konzept setzt auf ausschließlich pflanzliche Lebensmittel. 70 Prozent der Energie dürfen aus Stärke (Kartoffeln, Reis) stammen. Hält satt, ist basisch und kalorienarm.

Geeignet für: Menschen, die nur schwer auf Kohlenhydrate verzichten können, aber keinen Wert auf Fleisch legen.

Rezepttipp: Nudelsalat mit Avocados

Zutaten: 300 g kleine Pasta, 2 Avocados, ­ 3 reife Tomaten, 2 Knoblauchzehen (zerdrückt), 2 EL Zitronensaft, Salz, Peffer

Zubereitung: Pasta al dente kochen. Abgießen, abschrecken. Avocados halbieren, entsteinen. Fruchtfleisch würfeln. Tomaten, Avocados, Knoblauch und Zitronensaft mischen. Pasta unterheben. Abschmecken.


 
 

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