Monat für Monat

Gute Vorsätze: Ihr Gesund-Plan für 2018

Wir verraten, wie Sie den inneren Schweinehund besiegen und was Sie 2018 verändern können!

Neues Jahr, neues Glück! Denn mit jedem Jahreswechsel kommen sie aufs Neue – die guten und meist gesunden Vorsätze, die nur darauf warten, in die Tat umgesetzt zu werden. Doch auf Worte folgen dann nur selten Taten. Schuld ist der innere Schweinehund, der Jahr für Jahr unsere guten Vorsätze durchkreuzt. Die Umsetzung ist uns letztendlich doch zu langwierig, es fehlt an Motivation – wir geben auf oder fangen erst gar nicht damit an. In der großen GESUND-Jahresvorschau verraten wir pünktlich zum Jahreswechsel, welche Vorsätze Ihr Leben kommendes Jahr gesünder machen – und das Monat für Monat. Plus: die besten Tipps zur Motivation, damit Sie den inneren Schweinehund ein für alle Mal besiegen. Gutes Gelingen!

Doch ist Neujahr tatsächlich der geeignete Zeitpunkt für Veränderung?
Dass Jahresvorsätze oft nicht in die Tat umgesetzt werden, verdanken wir der Prokrastination (lateinisch procrastinare „vertagen“) – dem „extremen Aufschieben. Wir nehmen uns zwar vor, Dinge im kommenden Jahr zu verändern, schränken aber weder den Zeitpunkt auf einen bestimmten Zeitraum ein, noch legen wir ein konkretes Umsetzungsdatum fest. Die Folge: Wir schieben das Vorhaben vor uns her – bis es in Vergessenheit gerät. Wer sich aber ein genaues Datum oder einen Zeitraum aussucht, kann sich einen der 365 Tage im Jahr aussuchen. Wichtig: Gehen Sie es mit Ruhe an und übernehmen Sie sich nicht gleich zu Beginn.   
 
Gut Ding braucht Weile.
Und zwar einen Monat. Denn Studien belegen, dass der Mensch rund drei Wochen benötigt, um neue Gewohnheiten zu verinnerlichen und abzuspeichern – nach diesem Zeitraum wird die Veränderung zur Gewohnheit. Damit dieser Vorgang allerdings reibungslos funktioniert, ist es wichtig, sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen. Ein Vorsatz pro Monat ist ideal!
 
Aber jetzt: Lassen Sie Ihr Jahr 2017 Revue passieren und überlegen Sie, was Sie 2018 besser machen könnten. Wir wünschen ein frohes neues Jahr!
 
 
2018 Gesundfahrplan

Jänner - Den täglichen Stress reduzieren

 
Ob zu Hause oder in der Arbeit: Stress ist allgegenwärtig.
 
Die Feiertage und der mit ihnen anfallende Stress sind überstanden und dennoch wollen wir nicht so recht zur Ruhe kommen. Denn die Arbeit steht vor der Tür. Sie sehen: Ganz gleich, ob daheim oder im Büro – Stress lauert tatsächlich überall.

Zeitmanagement ist alles!
Beginnen Sie, sich Ihre Zeit besser einzuteilen und so Stress gar nicht erst entstehen zu lassen. Das Führen eines Taschenkalenders wirkt dabei wahre Wunder.
 
Sport ist das ideale Stressventil
Hat er einen doch erwischt, der fiese Stress, dann bietet Bewegung das ideale Ventil. Gemütliches Joggen hilft, den Kopf freizubekommen und verbrennt obendrein Kalorien. Ideal zur Stressreduktion sind Yoga, Pilates und Qigong.
 

Februar Weniger Zucker konsumieren

Fast überall versteckt er sich: Zucker! So reduzieren Sie den Konsum.
 
Schenken wir Statistiken Glauben, verzehrt ein jeder von uns rund 34 Kilogramm Zucker jährlich. Zu viel, warnen Experten. Das Schlimme: Dabei steckt der Großteil des Zuckers nicht in Süßigkeiten, sondern in Lebensmitteln, in denen wir ihn nicht vermuten würden.
 
Wie viel Zucker täglich?
Die WHO empfiehlt nicht mehr als 50 Gramm freien Zucker – das ist jener Zucker, der nicht von Haus aus in Lebensmitteln enthalten ist, sondern beigesetzt wird.
 
Genau hinschauen!
So gelingt die Reduktion von freiem Zucker: Achten Sie genau aufs Etikett – ja, auch bei Wurstwaren wird man fündig. Heißhunger aus Süßes? Setzen Sie auf Obst und Trockenfrüchte.
 
 

März Der absolute Rauchstopp

 
Wir verraten, wie Sie das Laster am besten loswerden.

 
Nikotin passiert innerhalb weniger Sekunden die Blut-Hirn-Schranke und wirkt so auf unseren Organismus. Mit dem Puls und dem Blutdruck steigt die Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem sind rund 60 der 4.000 im Tabakrauch enthaltenen Schadstoffe nachweislich krebserregend.

So klappt der Rauchstopp
Vor allem während der ersten drei Wochen bestimmen Entzugserscheinungen (Nervosität, Unruhe, Appetit) den Alltag. Handarbeiten und Kaugummi sorgen für motorische und orale Ablenkung und reduzieren das Rauchverlangen. Legen Sie als Rauchstopp einen Tag fest, der Ihnen als geeignet erscheint. Und sammeln Sie Ihre Ersparnisse in einer durchsichtigen Gelddose – das motiviert. Viel Glück!
 
 

April Finger weg von Tabletten

Wir greifen viel zu oft zu Tabletten. Diese Alternativen gibt es!

Egal, was wir haben, irgendeine Tablette hilft bestimmt. Ein Leitsatz, den sich viele zu Herzen nehmen. Dabei müssen es nicht immer gleich die harten Geschütze sein. Guter Vorsatz: Neues probieren – wir zeigen die besten alternativen Heilmethoden. Und wenn gar nix hilft: Oma fragen – die kennt bestimmt das passende Hausmittel!
 
Homöopathie
Gegen sämtliche Beschwerden hält die Homöopathie rund 5.000 Arzneien bereit – darunter befindet sich für jeden die eine, individuell passende Arznei, die bei Beschwerden aller Art eingesetzt wird.
 
Traditionelle chinesische Medizin
Die zielgerichteten Diagnosemöglichkeiten ermöglichen eine genaue Behandlung und zeigen, was der Patient braucht.
 

Mai - Einen bewegten Alltag leben

 
Sport kommt leider oft viel zu kurz. Wie Sie ihn einfach integrieren.
 
Vom Bürostuhl direkt aufs Sofa – Bewegung bleibt dabei meist auf der Strecke. Dabei wäre jetzt der ideale Zeitpunkt, erste Sonnenstrahlen auszukosten. Also: Nix wie raus und auf die Plätze, fertig, los!

Gehen Sie es langsam an!
Nach der meist langen Winterpause heißt es ebenso wie für Einsteiger: Fuß vom Gas – denn in der Ruhe liegt die Kraft. Wer gleich zu Beginn, ganz gleich, ob beim Ausdauer- oder beim Krafttraining, übertreibt, riskiert Verletzungen und wird schnell die Motivation verlieren.
 
Bewegung im Alltag
Keine Zeit für Sport? Faule Ausrede! Denn Bewegung lässt sich einfach in den Alltag integrieren: Treppe statt Lift, Rad statt Öffis, zu Fuß zum Einkaufen ...
 

Juni - Mehr Obst & Gemüse essen

Greifen Sie zu! Ganz nach dem Motto: Schmeckt gut, tut gut.

Manchmal fällt es schwer, ausreichend Obst und Gemüse zu essen. Doch der Körper ist auf die enthaltenen Nährstoffe und Vitamine angewiesen, um fit zu bleiben. Wir verraten, wie es gelingt, Obst und Gemüse in ausreichender Menge gerne zu essen.

Je Bunter, desto besser!
Buntes Obst und Gemüse wertet nicht nur optisch so manches Gericht auf, sondern ist obendrein auch noch gut für unseren Körper. Denn für die Farben sind rund 6.000 verschieden sekundäre Pflanzenstoffe verantwortlich, die positive Auswirkungen auf den Organismus erzielen.
 
Die ideale Beilage
Gemüse geht immer – eine Handvoll ist die ideale Beilage. Heißhunger auf Süßes? Obst ist da genau das Richtige!
 

Juli - Mehr Wasser trinken!

Wasser ist der beste Durstlöscher und hat null Kalorien.

Es gilt als das Lebenselixier schlechthin: Wasser. Und das nicht ohne Grund! Denn immerhin besteht der Körper eines Erwachsenen aus 50 bis 60 Prozent davon. Trinken wir zu wenig, droht dem Körper die Dehydration – gewisse Abläufe funktionieren dann nicht mehr richtig und es kann zu gesundheitlichen Gefahren kommen. 
 
Wie Viel Wasser?
Die Faustregel besagt: 35 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht sind ideal für Erwachsene. Beim Sport oder gleisender Hitze darf es natürlich mehr sein.
 
Gesundheitliche Vorteile
Wasser ist geschmacklos und hat null Kalorien. Wem das zu fad ist, der pimpt sein Wasser mit einem Schuss Zitrone. Tipp: Spezielle Apps erinnern Sie ans Trinken!
 

 

August - Weniger Fleisch konsumieren

Zweimal wöchentlich ist völlig ausreichend. So gelingt der Verzicht.
 
Schweinsbraten, Schnitzel & Wurstwaren aller Art – für Österreicher ist Fleisch nur schwer vom Teller wegzudenken. Ganz verschwinden muss es auch nicht: Zwei fleischige Tage sind durchaus erlaubt und gesund. Vorausgesetzt, die Qualität stimmt. Kaufen Sie deshalb am besten bio und regional.
 
Fisch auf den Tisch
Fisch hingegen darf es gerne öfters geben – davon profitiert der Körper. Aber auch hier ist auf die Qualität zu achten.
 
Geheim-tipp: Die Würzung macht’s!
Und mal ehrlich: Ist es wirklich das Fleisch per se oder die Würzung, die es quasi „unverzichtbar“ macht? Eben! Die gute Nachricht: Fleischalternativen (Seitan, Tofu, Gemüse) lassen sich genau gleich würzen und machen den Verzicht gleich etwas leichter.

September - Sozialkontakte pflegen

Studien belegen: Soziale Kontakte sind eine Gesundheitsgrundlage.
 
Das soziale Kontakte – vor allem im fortgeschrittenen Alter – einen positiven Einfluss auf unsere Allgemeingesundheit und unser Wohlbefinden haben, konnten zahlreiche Studien bereits bestätigen. Dabei muss es nicht immer gleich die Familie sein: Wertschätzende Beziehungen jeder Form halten uns gesund.
 
Das richtige Umfeld
In einer groß angelegten Studie mit über 300.000 Menschen haben Forscher herausgefunden, dass Einsamkeit genau so schädlich ist wie Rauchen. Demnach sterben Menschen mit wenig sozialen Kontakten früher als aktive Menschen.
 
Zeit einplanen!
Wie wär’s also mit einem „Jour fixe“? Übrigens: Auch tierische Freunde halten fit.
 

Oktober - Digitale Auszeiten

Hier ein Bildschirm, dort ein Bildschirm. Zeit für eine Auszeit!

Wohin das Auge auch reichen mag, meist fällt unser Blick doch auf einen Bildschirm. So praktisch der elektronische Fortschritt unserer Zeit auch sein mag, hat er auch seine Schattenseiten: Lichtwellen strapazieren unsere Augen und die permanente Erreichbarkeit setzt zusätzlich unter Druck.

Wie wär’s mit „Digital Detox“?
Spezielle Resorts bieten es bereits an: Digital Detox – Urlaub ganz ohne digitale Medien. Was für viele nach kaltem Entzug klingt, soll bei der digitalen Entwöhnung helfen.

Einfache Alltagsregeln helfen
Doch noch viel sinnvoller als ein Wochenende ohne wäre es, die Entwöhnung in den Alltag einzuflechten. Beispiel: Smartphone-Verbot im Schlafzimmer – da sollten wir ohnehin Besseres zu tun haben ...
 
 

November - Autogenes Training

Es hilft uns, Gedanken zu sortieren und Stress zu reduzieren. So geht’s!

In unserer Hektomatik-Welt lauert er an jeder Ecke. Die Rede ist vom Stress. Autogenes Training hilft uns, die innere Anspannung loszuwerden. Das aus der Hypnose entwickelte ganzheitliche Heilverfahren soll mithilfe von Autosuggestivformeln sogar helfen, Ängste zu überwinden.
 
So einfach geht’s!
Durch die leicht erlernbare Entspannungsmethode kann dank bestimmter Redewendungen innerhalb kurzer Zeit eine Umstimmung des vegetativen Nervensystems erreicht werden. Gehen Sie dazu einfach in sich und atmen Sie bewusst ein uns aus. 
 
In den Alltag einbinden
Übung macht den Meister – je öfter Sie es anwenden, desto leichter erreichen Sie den Entspannungszustand.
 

Dezember - Mehr Ordnung schaffen

Ein neues Jahr steht vor der Tür: Ordnung ist jetzt die halbe Miete!
 
So schnell kann es gehen! Und wieder ist ein Jahr rum und das neue steht vor der Tür. Höchste Zeit also für den alljährlichen Neujahrsputz – denn jetzt ist der ideale Zeitpunkt, das alte Jahr Revue passieren zu lassen und Dinge neu zu ordnen. Trennen Sie sich von jenen Sachen, die Sie nicht mehr brauchen, und schmeißen Sie unnötigen Ballast über Board.
 
Ausmisten hilft
Klingt komisch, ist aber so: Tatsächliches Ausmisten treibt die psychische Reinigung voran und hat den positiven Effekt, dass es im Nachhinein aufgeräumt ist.
 
Vorausplanen
Überlegen Sie sich schon jetzt, was Sie im Folgejahr alles erreichen möchten. Diese Ordnung hilft bei der Umsetzung.
 

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