Trend-Diät

So nehmen Sie mit Yoga ab

Die Kombi aus Yoga und passender Ernährung bringt den Stoffwechsel so richtig auf Touren

Schlankwunder Yoga! Die jahrtausendealte ganzheitliche Bewegungslehre wird derzeit als  ultimativer Figur-Former entdeckt.   

Was hinter dem Trend steckt: Yoga ist eine transformative Praxis, die nachhaltig positiv auf den Körper gleichermaßen wie auf die  Seele wirkt. Die Verbindung von (muskulärer) Anspannung und (mentaler) Entspannung macht sich – wird regelmäßig praktiziert – schon bald im Spiegel und auf der Waage bemerkbar.

Die Wirkung von Yoga auf den Körper

Yoga ist so vielseitig wie kaum eine andere Bewegungsform. Eine Einheit kann rein meditativ sein, sie kann aber auch als anspruchsvolles Kraft-Ausdauer-Ganzkörpertraining aufgebaut werden. Die Wiener Yoga-Lehrerin und „doktor yoga“-Gründerin Viktoria Ecker zeigt auf den kommenden Seiten eine fließende Übungsabfolge (Anm.: Flow), die die Muskeln des gesamten Körpers kräftigt und die Fettverbrennung anregt.

Eine Übung geht dabei fließend in die nächste über. Die Bewegung wird an die Atmung angepasst. Diese Synchronisation ermöglicht eine bewusste Steuerung der Intensität. Je langsamer wir atmen, desto intensiver wird die Beanspruchung für die Muskeln. Durch den fließenden Aufbau und den von Ecker eingebauten ständigen Wechsel zwischen Vor- und Rückbeugen sind wir zudem durchgehend in Bewegung. Dadurch wird auch das Herz-Kreislauf-System beansprucht. Sprich: Yoga wird zum Kalorienkiller.

Nachhaltigkeit für den Körper

Besonders nachhaltig wirkt vor allem die muskuläre Beanspruchung. Muskeln sind nämlich die Fettverbrennungsmaschinen des Körpers. Je besser trainiert sie sind, desto höher unser Verbrauch – auch im Ruhezustand. Dies wiederum erleichtert es uns, unser Gewicht zu kontrollieren und langfristig mühelos zu halten. Zudem strafft das Ganzkörperkrafttraining die gesamte Silhouette – auch die Tiefenmuskulatur. Der Bauch wird flacher, die Taille schmäler und die Körperrückseite definierter.

Die Wirkung von Yoga auf die Seele. Die Synchronisation von Atmung und Bewegung macht Yoga zudem zu einer bewegten Meditation. Der Ruhenerv Parasympathikus wird aktiviert – das Stresslevel sinkt im Nu. Und auch das wirkt sich positiv auf unsere Figur aus.

Teufelskreis aus Stress und ungesunder Ernährung durchbrechen

„Es ist“, so verrät die deutsche Yoga-Ikone und Bestsellerautorin Kate Hall, „wissenschaftlich bestätigt, dass es einen Zusammenhang zwischen Stress und Gewichtszunahme gibt. Viele Menschen reagieren auf Anspannung mit zu häufiger und überwiegend ungesunder Ernährung. Dies liegt u.a. an dem Hormon Cortisol, das bei Stress ausgeschüttet wird und das unser Verlangen nach Essen steigert.

Verschlimmernd kommt hinzu, dass die Energie, die wir durch den erhöhten Nahrungskonsum aufnehmen, vom Körper gar nicht verwertet werden kann, wenn der Cortisolspiegel permanent zu hoch ist, sondern als Fett, vor allem am Bauch, dauerhaft eingelagert wird. Fettgewebe wiederum reduziert die Produktion von Testosteron, das für den Muskelaufbau wichtig ist.“ Fazit: Stress schadet (auch) der Figur. Achtsamkeitstraining – genau das ist Yoga u. a. – reduziert Dickmacher-Hormone und schärft zudem unser Bewusstsein, was einen  liebevolleren Umgang mit uns selbst ermöglicht. Wir achten auf uns und auf unseren Körper – wir warten ihn besser und führen ihm besseren „Treibstoff“ zu.

So gelingt der Abnehmerfolg

Und hier sind wir beim letzten wichtigen Punkt der „Yoga-Diät“ angekommen. Neben regelmäßiger Bewegung sorgt eine „cleane“ (industriell nicht verarbeitete) Ernährung dafür, dass der Körper optimal funktioniert und Fett auf Hochtouren verbrennt. Wie einfach die gesunde Detox-Küche sein kann, zeigen die Ernährungsexpertinnen Nicole Reese und Iris Lange- Fricke (Autorinnen von „Yoga Body“) mit ihrem 1-Tages-Ernährungplan. Mit den köstlichen Rezepten und dem Schlank-Flow haben Sie nun alle Tools in der Hand, um sanft und nachhaltig an Ihrer Figur zu arbeiten. Namaste, Traumbody!

Morgens: Schoko-Hafer-Porridge

Zutaten Für 2 Personen:
300 ml Haferdrink, 80 g kernige Haferflocken, 1 TL Kakaopulver, stark entölt, 1 Prise Vanillepulver, 1 EL Chiasamen, 1 EL Leinsamen, geschrotet, 1 EL Mandeln, gehackt,
125 g Heidelbeeren (frisch oder TK), 1 EL Granatapfelkerne

Zubereitung (15 min.):
Haferdrink mit Haferflocken, Kakaopulver und Vanille aufkochen und ca. 2 Min. köcheln lassen. Vom Herd nehmen und ca. 10 Min. quellen lassen. Chia und Leinsamen untermischen.
Mandeln trocken in einer Pfanne anrösten. Heidelbeeren waschen oder auftauen.
Heidelbeere, Granatapfelkerne und Mandeln über den Porridge geben und servieren.
Tipp: Chiasamen liefern  viel Eisen, Kalzium, Omega-3-Fettsäuren und Aminosäuren. Zudem haben sie einen hohen Gehalt an Antioxidantien. Diese schützen die Zellen und wirken als Anti-Aging-Mittel für eine schöne Haut.

Mittags: Vitalstoffreiche Salat-Bowl

Zutaten Für 2 Personen:
½ Hokkaidokürbis, ½ Aubergine, 100 g Brokkoli, 3 EL Olivenöl, Meersalz, Pfeffer, ½ TL Kreuz Kümmel, gemahlen, 2 EL Zitronensaft, 1 TL Sanddorn Marmelade, 1 TL Apfeldicksaft, 4 EL kernige Haferflocken, 2 EL Kürbiskerne, 1 Salatherz, 2 EL Granatapfel kerne

Zubereitung (40 min.):

Kürbis waschen, entkernen, in Scheiben und dann in Stücke schneiden. Aubergine waschen und in kleine Würfel schneiden.  Brokkoli putzen, waschen und in Röschen teilen. Gemüse in 1 EL ÖL anbraten und ca. 10 Min. dünsten. Mit Salz, Pfeffer und ¼ TL Kreuzkümmel würzen.  2 EL Öl mit Zitronensaft, Marmelade und Dicksaft vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.  Hafenflocken mit den Kürbiskernen und ¼ TL Kreuzkümmel in einer Pfanne trocken anrösten. Salat waschen, trocken schütteln und feine Streifen schneiden. Gemüse und Salat in zwei Bowls anrichten, mit dem Dressing beträufeln, mit dem Flockenmix und Granatapfelkernen bestreut servieren.
Tipp: Granatapfel sieht dekorativ aus und schmeckt  fruchtig-süß. Er enthält viel Vitamin C, Beta-Karotin, Kalium, Kalzium und Eisen.

Abends: Zucchini-Karotten-Detox-Suppe

Zutaten Für 2 Personen:
1 gelbe Zucchino, 2 Karotten, 50 g Lauch,
1 Stück Ingwer (1 cm), 2 TL Kokosöl, 500 ml Gemüsebrühe, 2 EL Cashewmus, Salz,
Pfeffer, Kreuzkümmel, Kurkuma, Cayennepfeffer, 100 g Ananasfruchtfleisch, 1 EL Sesamsamen

Zubereitung (25 min.):

Gemüse putzen, waschen und in Stücke schneiden. Ingwer schälen und klein schneiden.
Gemüse in 1 TL Kokosöl andünsten und Gemüsebrühe angießen. Gemüse etwa 10 Min. weich garen. Ist das Gemüse weich, Cashewmus zugeben und pürieren. Suppe mit den  Gewürzen abschmecken.
Rest Öl erhitzen. Ananas und Sesam darin anbraten und leicht karamellisieren lassen.  Beides in die Suppe geben und servieren.
Tipp: Ananas liefert viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente und ist ideal zum Detoxen. Das enthaltende Enzym Bromelain spaltet Eiweiß und unterstützt die Verdauung.

Stets die eine Verbindung herstellen

Denn Yoga bedeutet Verbindung …
– von Atmung und Bewegung (Bewegung wird mit der Ein- und Ausatmung synchronisiert – Yoga wird so zur bewegten Meditation),
 – von Körper und Geist,  
 – von Kraft, Balance, Beweglichkeit und Konzentration.

Auf den Körper hören

Und nicht auf das Ego! Unser Körper spricht zu uns und kann uns viel beibringen. Er ist meist schlauer und vernünftiger als das Ego. Gehen Sie in den Übungen nur so weit, wie es sich gut anfühlt. Ihr Körper ist Ihr bester  Lehrer!

Ohne große Erwartungen starten

Beginnen Sie bei null und freuen  Sie sich über alles, was Sie können. Das wird Sie zufriedener machen, als bei 100 zu starten und sich dann darüber zu ärgern, was  Sie alles nicht beherrschen.

Positiv Denken

Wer denkt: „Das kann ich nicht“,  der wird es auch nie lernen. Sie sind zu viel mehr fähig, als Sie denken.

Ziele sorgfältig wählen

Ziele führen zu Leistungsdruck. Daher wählen Sie Ihre Vorhaben sorgfältig. Nicht das Beherrschen  einer Yogaübung, wie z. B. Handstand, sollte der Vorsatz sein, sondern das Entwickeln von mehr Kraft, Beweglichkeit und Fokus. Yogaübungen sind  nur die Werkzeuge auf dem Weg dorthin!
 

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