Anämie

Alles zu Eisenmangel.

Bei einer Anämie (Blutarmut) enthält das Blut zu wenige rote Blutkörperchen (Erythrozyten). Da die roten Blutkörperchen den Sauerstoff von den Lungen über das Blut zu den Organen transportieren, führt ein Mangel zu einer unzureichenden Sauerstoffversorgung des Körpers.

Es gibt verschiedene Formen einer Anämie, die häufigste Form ist die Eisenmangelanämie. So kann etwa der Verlust von Eisen durch Blutungen für eine Anämie verantwortlich sein. Aber auch falsche Ernährung kann Schuld an einem Eisenmangel sein.

Wie kommt es zu einer Eisenmangelanämie?
Der menschliche Körper kann das Spurenelement nicht speichern, darum ist es wichtig, dass die Zufuhr von Eisen höher ist, als der Verbrauch. Frauen sind besonders häufig von einem Eisenmangel betroffen, da sie durch die Monatsblutung immer wieder Blut verlieren und damit auch Eisen.

Eisenmangel? Das sind die Symptome
Symptome bei Eisenmangel sind eine auffällige Blässe von Haut und Schleimhäuten. Die Haare und Fingernägel können brüchig werden, oft reißt auch die Haut an den Mundwinkeln ein. Auch Müdigkeit und Schwindel können auftreten. Oft leiden auch die Leistungsfähigkeit und die Immunabwehr unter dem Mangel.

Untersuchung
Wenn Sie vermuten, dass Sie unter Eisenmangel leiden könnten, dann sollten Sie beim Arzt ein Blutbild machen lassen. Bei der Behandlung einer Eisenmangelanämie gilt es zunächst, die Ursache des Mangels zu erkennen und zu beseitigen. Manchmal helfen Eisenpräparate, den Eisenspeicher des Körpers wieder aufzufüllen.

Lebensmittel, die viel Eisen liefern:
- Blutwurst
- Eigelb
- Weiße Bohnen
- Hirse
- Cashewnüsse
- Petersilie
- Gemüse: Spinat, Rote Beete, Wirsing, Feldsalat, Karotten, Erbsen, Linsen, Kürbiskerne
- Lachs und Thunfisch
- Rote Früchte
- Fleisch (Schwein, Geflügel Rind)

Generell gilt: Das Eisen in Lebensmitteln kann zusammen mit Vitamin-C-haltigen (zum Beispiel ein Glas Orangensaft) vom Körper besser resorbiert werden. Vermieden werden hingegen sollten Lebensmittel, die Gerbsäure enthalten: Auf Schwarzen und Grünen Tee, Wein, Weintrauben, Knoblauch und Zwiebeln lieber verzichten.

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