Das ist

Masern

Alles über Masern.

Unter Masern versteht man eine akute, ansteckende Infektionskrankheit, die durch das Masernvirus ausgelöst wird. Die Kinderkrankheit verläuft in zwei Stadien, einem grippeähnlichen Vorstadium und einem Hauptstadium, in dem ein Hautausschlag auftritt.

Symptome
Der charakteristische Hautausschlag dient als Hauptsymptom für die Krankheit, die meist mit Fieber verbunden ist. Weitere Symptome sind die Veränderung der Mundschleimhaut.  Im ersten Stadium, dem Vorläuferstadium, das in der Regel drei bis vier Tage dauert, kommt es zu Abgeschlagenheit, Müdigkeit, leichtem Fieber und Kopfschmerzen. Auch Husten, Schnupfen und Halsschmerzen können auftreten.

Im Hauptstadium macht sich der Hautausschlag bemerkbar: steigendes Fieber und das Auftreten dunkelroter, großflächiger Flecken, die meist hinter den Ohren beginnen, breiten sich über Gesicht, Hals und den Rest des Körpers aus. Zum Hautausschlag kommt es durch die virusbedingte Schädigung der Blutgefäße, die durchlässiger werden. Das Fieber sinkt meist nach dem vierten Tag des Hauptstadiums, der Hautausschlag klingt ab und verblasst. Die Erholungsphase dauert zwei Wochen.

Diagnose
Anhand des zweimaligen sehr hohen Fiebers und des charakteristischen Hautausschlags stellt der Arzt die Diagnose. Eine Blutuntersuchung kann Aufschluss über die Ursache geben, wenn die Krankheit nicht eindeutig diagnostiziert werden kann.

Therapie
Falls der Patient nicht gegen Masern geimpft wurde, kann der Arzt einen Ausbruch der Krankheit noch bis zum vierten Tag nach der Ansteckung durch eine Impfung verhindern. Gegen Masern gibt es kein Medikament, welches die Ursache bekämpft, somit wird geraten Bettruhe zu wahren und sich zu schonen, bis die Symptome abklingen. Fieber, Schmerzen, Husten und andere begleitende Smytome lassen sich mit Medikamenten lindern.

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