Migränewetter

Horror-Hoch bringt Kopfschmerzen

Hochdruck schwebt über Europa: Jetzt stehen Kopfschmerzen und Schwindel an.

Das Bio-Wetter setzt Wetterfühligen derzeit zu. Das Hoch Ekart dominiert das Wettergeschehen in Europa und bereitet mit Luftdruckspitzen weit über dem Mittelwert vielen Kopfschmerzen. Insbesondere in Großbritannien stöhnt man unter dem Wetter, sogar die TV-Signale fallen teilweise durch den Luftdruck von bis zu 1050 Hektopascal aus. 

Föhn und Lufthochdruck bleibt bis zum Wochenende

Nach minus 10 bis 0 Grad in der Früh erwartet uns heute eine Tageserwärmung auf bis 11 Grad - und es wird sonnig. Ein paar dichtere Wolken, die im Norden und Osten durchziehen stören nur wenig. Der Wind weht schwach bis mäßig, im Wienerwald auch lebhaft aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen. Am Freitag erreicht der Föhn seinen Höhepunkt bei bis zu 13 Grad, auch am Wochenende bleibt es für Ende Jänner überdurchschnittlich warm.

Darum macht uns das Wetter zu schaffen

Änderungen im Luftdruck wirken sich direkt auf die Gefäße aus. Forscher vermuten, dass Wetterreize in der Halsschlagader oder sogar direkt im Gehirn wirken. Migräne soll durch besonders sensible Nerven an den Blutgefäßen entsteht. Wetterfühligkeit wirkt sich auf unser Allgemeinbefinden, Stimmung und Leistungsfähigkeit aus. Frauen sind übrigens dreimal so häufig betroffen wie Männer. Da das Wetter nicht zu ändern ist, müssen wir selbst etwas gegen die kleinen Leiden tun - mit diesen Tipps können Sie lernen, relaxt mit Ihrer Wetterfühligkeit umzugehen.
 

1. Trainieren Sie Ihren Körper

Wer starke Probleme mit Wetterumschwüngen hat, kann den Körper mit Wechsel­duschen und Saunagängen trainieren.  

2. Schlafen Sie ausreichend

Ausreichend Schlaf und gesunde Ernährung tragen zur Linderung der Beschwerden bei.  

3. Raus ins Freie!

Wetterfühlige sollten sich bei jeder Witterung über die Woche verteilt drei Stunden im Freien bewegen!

4. Treiben Sie Sport

Die besten Sportarten gegen Wetterfühligkeit: Wandern, Joggen, Radfahren.

5. Vorsicht Herz­patienten

ällt die Temperatur sehr schnell, steigt die Gefahr für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Risikopatienten sollten sich am besten in warme, beheizte Räume zurückziehen.

6. Akupunktur hilft

Die chinesische Heilkunst hilft nachweislich.

7. Kein Nikotin

Durch Verzicht auf Nikotin und Koffein lässt sich Migräne vermeiden.

8. Abnehmen

Unter Wetterfühligkeit leiden vor allem Übergewichtige: Versuchen Sie Gewicht zu reduzieren.

9. Trinken Sie ausreichend

Mindestens 1, 5 Liter Wasser sollten Sie trinken.

10. Durchchecken lassen

Wenn alle Maßnahmen nicht helfen, sollten Sie sich von einem Arzt durchchecken lassen. Verschleppte Entzündungen - zum Beispiel in den Nasennebenhöhlen - schwächen das Immunsystem und machen Sie dadurch anfälliger für wetterbedingte Reize.

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