Wissen Sie, wie alt Sie wirklich sind?

Testen Sie Ihr biologisches Alter

Testen Sie Ihr wahres alter & drehen Sie die Zeit zurück. Erfahren Sie, wie alt sich Ihr Körper fühlt und wie Sie ihn verjüngen. Dr. Peter Niemann verrät in „Anti Aging“ die besten Tipps.

Spieglein, Spieglein an der Wand – unsere Besessenheit mit der Jugend ist häufig nur der Ästhetik geschuldet. Dabei wäre eine Zielrichtung des „Jung“-Fokus auf die Gesundheit weitaus wichtiger.  Experten empfehlen darüber hinaus auch seit Jahren, zwischen chronologischem und biologischem Alter zu differenzieren. Jene Zahl nämlich, die sich basierend auf Ihrem Geburtsdatum berechnen lässt, interessiert Ihren Körper – Ihre Gefäße, Organe, Gelenke & Co. – herzlich wenig. Für ihn zählt nur, wie alt er sich fühlt – und das ist oftmals deutlich älter als gedacht. 
 
Das macht uns älter
Viele Faktoren können diese Bilanz negativ ­beeinflussen. Ungesunde Gewohnheiten und ein schlecht ausgewogener Lebensstil wirken sich nicht nur auf Energielevel und Taille aus: Unser gesamter Organismus leidet und altert besonders schnell. Achten Sie nur mäßig auf Ihre Gesundheit, kann es also sein, dass Ihr „biologisches Alter“ weit höher ist als das chronologische. Dementsprechend fühlen Sie sich mitunter nicht altersentsprechend vital und es ergeben sich schon sehr früh erhöhte Erkrankungsrisiken. Die gute Nachricht: Sie können etwas ­dagegen unternehmen. Sie können Ihr biologisches Alter senken.
 

Blutgefässe

Bereits ab 20 beginnen die Gefäße, ihre Elastizität und Geschmeidigkeit nach und nach zu verlieren. Die Blutgefäße werden immer starrer und spröder, Austrocknung und Ablagerungen (meist durch ­Lebensstilfaktoren verursacht) beschleunigen diesen Prozess.

Organe und Gelenke

Gelenke, Knochen, Organe und Muskeln verlieren kontinuierlich an Kraft und Beweglichkeit. Um die Muskelmasse zu erhalten, ist ­regelmäßiger Sport unumgänglich.

Haut und Haare

Mit dem Altern wird die Haut ­unelastischer, trockener und dünner. Zu viel Sonne und andere ­äußerliche Einflüsse können die Hautalterung verstärken. Auch die Haare werden feiner, dünner und wachsen nur mehr langsam.

Zähne

Abnutzungen, Verfärbungen und Zahnfleischerkrankungen treten altersbedingt häufiger auf.

Sensorischer & kognitiver Bereich

Sehkraft und Hörfähigkeit lassen mit zunehmendem Alter nach. Durch viel Bildschirmzeit altern die Augen besonders schnell. Das fortschreitende Absterben von Nervenzellen und die verringerte Durchblutung des Gehirns reduzieren die kognitiven und psychomotorischen Fähigkeiten.

 
Die Uhr drosseln
Die Natur lässt sich zwar nicht aufhalten, aber die Geschwindigkeit, in der wir älter werden, lässt sich beeinflussen. „Wir halten unsere eigene Lebensuhr in unseren Händen. Zwar wird diese Uhr nicht ewig ticken, doch wir können mitbestimmen, wie lange wir leben, wie gesund wir dabei sind und mit welcher Geschwindigkeit wir altern“, schreibt Arzt und Autor Dr. Peter Niemann in seinem Buch „Anti Aging. Die 50 besten Tipps“. In seiner Tippsammlung verrät er, wie einfache Maßnahmen im Alltag dazu beitragen, unseren Körper zu verjüngen und bei guter Gesundheit zu halten.
 
Macht der Gewohnheit
Jeden Tag entscheiden wir unzählige Male, ob wir in unsere Gesundheit investieren oder ob nicht. Das beginnt bei altbekannten Themen wie Bewegung und Ernährung. Jeder weiß, dass regelmäßige Bewegung uns gesund hält. Dennoch kommt sie meist zu kurz. Doch neben Kalorienverbrennung und der sehr positiven Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System stellen viele tolle Nebeneffekte ein: So kann bereits ein 15-minütiger Spaziergang den Appetit reduzieren, den Fettsäure-Stoffwechsel effektiv antreiben und das Entzündungsrisiko senken – allesamt Wirkungen, die dazu beitragen, vorzeitige Alterung zu stoppen oder gar umzukehren. Durch den verminderten Appetit profitiert natürlich auch das Gewicht. Dr. Niemann schreibt, basierend auf Studienerkenntnissen, dass ein Body-Mass-Index (BMI) von unter 20 und über 30 den Körper belastet und so zur Alterung beiträgt. Neben Gewicht, Bewegung & Co. sind es auch die vielen kleinen, ungesunden Angewohnheiten, die uns nichts Gutes tun. Während Alkohol in kleinen Mengen und nur ab und zu genossen immer wieder als gesundheitsförderlich beschrieben wird, ist regelmäßiges Trinken und jenes in großen Mengen eine Kampfansage an den eigenen Körper. Rauchen und andere Drogen hingegen wirken sich bereits in kleinsten Dosen schwer negativ aus.
 
Freunde und Reisen halten jung
Soziale und psychische Faktoren spielen eine ebenso große Rolle. Zahlreiche Studien konnten belegen, dass das mentale Wohlbefinden den Gesundheitszustand profund beeinflusst. Daraus lässt sich auch eine wichtige Bedeutung für das „Jungbleiben“ ableiten. So wurde nachgewiesen, dass verheiratete Menschen oder jene in langjährigen Partnerschaften länger und gesünder leben als alleinstehende. Daneben sind „hochwertige“ Freundschaften wichtiger Treibstoff für die psychische Ausgewogenheit und die Stressreduktion. Viele weitere positive, soziale Stimuli tragen dazu bei, dass wir jung bleiben: Bereits die Anschaffung eines Haustieres kann die Lebensqualität steigern und eine Vielzahl von Krankheits­risiken nachweislich reduzieren. Dr. Niemann empfiehlt überdies, mindestens einmal pro Jahr zu verreisen: „Das ist aus medizinischer Sicht absolut sinnvoll, denn diese Auszeit hält beziehungsweise macht gesund. Unser Alltag ist häufig geprägt von einem bestimmten Stresspegel, den wir durch eine Unterbrechung der Alltagsroutine senken können.“ 

Der Test: So alt fühlt sich Ihr Körper
Sie sehen, es sind mannigfaltige Einflüsse und Entscheidungen, die auf unsere körperliche Verfassung einwirken – von Ernährung über Schlaf bis hin zu positiver sozialer Interaktion. Sie vermuten schon, dass Sie nicht am sorgsamsten mit Ihrer Gesundheit umgegangen sind? Prüfen Sie es nach – mit unserem Blitzcheck auf der folgenden Seite. Zwar kann ein solcher Schnelltest nicht alle Facetten der Gesundheit beleuchten, dennoch kann er Ihnen eine Tendenz aufzeigen. Ihr biologisches Alter ist höher als Ihr chronologisches? Dann werden Sie aktiv! Kontrollieren Sie jene Antworten, die bei Ihrer Rechnung über „0 Punkte“ zählten – genau hier sollten Sie mit Ihren Gegenmaßnahmen ansetzen. Viel Erfolg!  
 
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